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Spielberichte 1. Herren 2012/2013


Zum Saisonabschluss musste man den weiten Weg nach Perl antreten. Es ging immerhin noch um den drittletzten Tabellenplatz, der mit einem Unentschieden gesichert gewesen wäre.
In den ersten zehn Minuten sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen. Überherrn war im Spiel nach vorne bemüht, Perl wartete auf Fehler in der Überherrner Abwehr. In der Folge war der SSV leicht überlegen, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Nach einer halben Stunde folgte eine starke Perler Phase, die durch viele Fehler im Überherrner Spiel eingeleitet wurde. In der 28. Minute parierte SSV-Keeper Jan Zenner bei einer Perler Chance stark. Nach 35 Minuten folgten weitere zwei sehr starke Szenen vom gewohnt starken Zenner (1 gegen 1 und Fernschuss). Es ging mit einem 0:0 und einem insgesamt ausgeglichenen Spiel in die Pause.
Nach Wiederanpfiff hatte Perl in der 47. Minute eine Großchance durch eine individuelle Fehlerserie der SSV-Abwehr. Eine Minute später aber hatte der SSV eine Gelegenheit durch Hussein Issa. Die Perler Führung fiel in der 50. Minute durch Sippler, ermöglicht durch eine Überherrner Mannschaft, die ohne Gegenwehr agierte. Nach der Halbzeit war Überherrn ganz schwach aus der Kabine gekommen und machte viele Fehler im Aufbauspiel. Es war kaum Gegenwehr in den Zweikämpfen zu sehen. Geburtstagskind Hussein Issa hatte in der 65. Minute seinen großen Auftritt, als er Gelb wegen Meckern und direkt Gelb-Rot wegen erneutem Meckern sah. Jan Zenner stand in der 70. Minute wieder im Mittelpunkt und in der 73. Minute vertendelte Pascal Müller wiederholt den Ball vorm eigenen Strafraum. Den folgenden Freistoß entschärfte Jan Zenner. Nach der gelb-roten Karte von Hussein Issa erfolgte nun auch ein disziplinarischer Bruch im Überherrner Spiel. Meckern untereinander beherrschte das Spielgeschehen, nur noch Perl war am Zug. Jan Zenner war der einzige Überherrner, der Moral zeigte. Das logische 2:0 in der 81. Minute erzielte erneut Sippler. Nicolas Engelhardt hatte zuvor den Ball verloren, die nachfolgende Flanke hatte Christopher Hild geklärt, aber leider auf den Fuß des einschussbereiten Sippler. Das Überherrner Tor zum 2:1 gelang in der 85. Minute dem sonst schwachen Nicolas Engelhardt nach Vorarbeit von Daniel Grauvogel und Lutz Klein. Überherrn warf noch einmal alles nach vorne, auch Torwart Jan Zenner stürmte mit, jedoch ohne Erfolg.
Fazit: Überherrn zeigte eine Leistung, die nochmals klarmachte, warum die Saison so gelaufen ist und warum man verdient absteigen musste.
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Nach der deftigen Packung von Schmelz standen die Zeichen vor dem letzten Heimspiel gegen Saarlouis nicht sonderlich gut. Pascal Thomé profitierte von den anhaltenden Personalproblemen und stand erstmals in der Startelf. Doch wie schon beim letzten Heimspiel gegen Bous zeigte die Kerber-Truppe Moral und sollte am Ende siegreich vom Platz gehen.
Der an diesem Tage überragende Clemens Baltes setzte sich in der 4. Minute im Saarlouiser Strafraum gekonnt durch und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Daniel Grauvogel in der 5. Minute eiskalt zur frühen 1:0-Führung. Pascal Thomé bekankte sich für das Vertrauen des Trainers in der 14. Minute mit einem Traumtor: Einen Zuckerpass von Clemens Baltes nahm er in vollem Lauf mit der Brust an und zog aus 30 Metern mit dem Vollspann ab, über den herauseilenden Gästetorwart zum 2:0 in die Maschen. Saarlouis war spielerisch eigentlich besser, über seine beiden Außenbahnen stets brandgefährlich und erarbeitete sich einige gute Chancen, vergab diese aber teilweise kläglich (so z. B. in der 19. Minute: aus 3 Metern vor dem leeren Tor an die Latte geschossen). Anders der SSV: Im Stile einer Spitzenmannschaft wurde auch die dritte Chance eiskalt genutzt: Nach einem Angriff über die linke Seite über Sebastien Leonard legte Patrick Szefer Clemens Baltes auf, dieser zog mit seinem linken Fuß aus 20 Metern ab und der Ball landete unhaltbar zum 3:0 im linken Winkel (33. Minute). Mit dieser verdienten, wenn auch glücklichen und etwas zu hohen Führung ging es in die Pause.
Saarlouis hatte sich zur 2. Halbzeit etwas vorgenommen, doch bereits in der 47. Minute folgte der nächste Dämpfer: Wieder war es Clemens Baltes, der nach einem Pass von Daniel Grauvogel das Tor traf - 4:0. Doch bereits drei Minuten später gelang dem Gast der Anschlusstreffer zum 4:1 durch Maik Walter und Saarlouis bließ zur Aufholjagd. In der Folgezeit stand SSV-Torwart Jan Zenner im Mittelpunkt des Geschehens, zeigte mehrmals sein Können und sorgte so dafür, dass der beruhigende Vorsprung Bestand behielt und der SSV die Führung anschließend relativ souverän verwalten konnte. Als sich das Spiel dann langsam dem Ende zuneigte und ein deutlicher SSV-Sieg bevorstand, wurde es überraschend noch einmal spannend: Michael Towarek traf in der 86. Minute mit einem Linksschuss aus 22 Metern in den Winkel und Spielertrainer Carsten Hubrig sorgte in der 89. Minute sogar für das 4:3 und damit für einige Zitterminuten, die aber mit Kampf und Leidenschaft überstanden wurden.
Fazit: Verdienter Sieg - allerdings stand an diesem Tage auch das Glück auf unserer Seite.
Tore: Grauvogel, Thome, Baltes (2)
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Auch für diese Partie standen wieder etliche Spieler nicht zur Verfügung (u. a. Neubauer, Fritz, Spies, Schweizer), so dass mit Adrian Mross, Timo Burgard und Manuel Koenig diese Saison die Spieler Nr. 34, 35 und 36 in der 1. Mannschaft zum Einsatz kamen.
Die Kerber-Truppe gestaltete das Spiel offen, hatte einige gute Szenen und viel Ballbesitz, wurde aber bereits in der 1. Halbzeit mehrmals eiskalt erwischt: Abdullah brachte die FSG schon in der 7. Minute mit einem herrlichen Schlenzer aus 18 Metern mit 1:0 in Führung und Herrmann erhöhte nach 16 Minuten mit einem Kopfball aus kurzer Distanz im Anschluss an einen Freistoß auf 2:0. Das 3:0 folgte in der 25. Minute wieder nach einem Freistoß und einem zu kurz abgewehrten Ball per 14-Meter-Schuss, wiederum durch Abdullah. Die Gastgeber waren von der Spielanlage her nicht drückend überlegen, das Toreschießen wurde ihnen aber einfach zu leicht gemacht. So kam es in der 40. Minute zum 4:0 durch Lalla nach einer Kombination durch die SSV-Abwehrzentrale und in der 45. Minute zum 5:0-Halbzeitstand durch den freistehenden Hilden per Kopf aus kurzer Distanz, wieder nach einem Freistoß.
In der 2. Halbzeit war bei diesem Spielstand natürlich Schadensbegrenzung angesagt und das sollte auch (einigermaßen) gelingen. Dass es für die FSG nur noch zu einem einzigen weiteren Treffer reichte (6:0 in der 85. Minute nach einem Konter durch Kaiser), lag in erster Linie an SSV-Torwart Jan Zenner, der einige Male im 1:1 Kopf und Kragen riskierte und zum anderen an den nachlassenden Gastgebern, die bei sommerlichen Temperaturen ihre Kontergelegenheiten meist schlecht ausspielten. Ach ja, Überherrn tauchte auch ein paar Mal vor dem Schmelzer Kasten auf, richtig zwingende Chancen waren aber nicht zu verzeichnen.
Fazit: Hier hat man gesehen, dass es um nichts mehr ging. Die Spielanlage war gar nicht so übel, die Abwehr glich aber einem Schweizer Käse.
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Die Saison neigt sich dem Ende zu, der Klassenerhalt ist nicht mehr zu schaffen und an der Personalfront sieht es wieder ganz düster aus: Zu den Langzeitverletzten gesellten sich kürzlich noch Tim Fritz und Max Spies, außerdem stand Patrick Sezfer gegen Bous nicht zur Verfügung. So kam Jens Vier zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der 1. Mannschaft und auch Stephan Schweizer "musste" wieder ran.
Nach einem Neubauer-Kopfball aus der 4. Minute (neben das Tor) hatte der Gast ein leichtes Übergewicht und auch die beste Chance der 1. Halbzeit, als in der 13. Minute der Pfosten nach einem Bouser Freistoß für den SSV retten musste. Ansonsten sahen die Zuschauer ein relativ müdes Gekicke, das gegen Ende der 1. Halbzeit nach einem bösen Foul an SSV-Kapitän Jan Neubauer etwas ruppiger wurde. Es ging torlos in die Pause.
Trainer Andreas Kerber musste zu Beginn der 2. Halbzeit gleich zweimal wechseln: Für den rotgefährdeten Stephan Schweizer kam Steven Rink (normalerweise 2. Mannschaft) zum Einsatz und der nach langer Verletzung wiedergenesene Christopher Hild ersetzte Jan Neubauer, der aufgrund des Fouls in der 1. Halbzeit nicht mehr weiterspielen konnte und nun vermutlich auch für den Rest der Saison ausfällt. Bis zur 60. Minute setzte sich das Mittelfeldgeplänkel fort, doch anschließend sollten die Überherrner Fans doch noch Grund zur Freude haben. Bous fand an diesem Tage überhaupt nicht statt und Überherrn nutzte trotz der argen Personalprobleme seine Chancen: Nach schöner Vorarbeit von Hussein Issa konnte Clemens Baltes in der 64. Minute aus 6 Metern die 1:0-Führung erzielen, die nach einigen guten SSV-Aktionen in der Luft gelegen hatte. Bous scheiterte bei seiner einzigen Torszene der 2. Halbzeit an SSV-Keeper Jan Zenner (65.), ehe Steven Rink in der 70. Minute nach erneuter Vorarbeit von Hussein Issa am langen Pfosten aus kurzer Distanz zum 2:0 erhöhen konnte. Und auch das 3:0 resultierte aus einer Issa-Rink-Kombination, die Steven Rink mit einem schönen 12-Meter-Schuss in die Torecke abschloss. Danach konnten die Zuschauer noch einen schönen 25-Meter-Fernschuss von Clemens Baltes bewundern, der vom Bouser Torwart allerdings entschärft werden konnte. Am Ende stand ein verdienter 3:0-Sieg gegen eine sehr schwache Bouser Mannschaft zu Buche.
Fazit: Gewinnen macht mehr Spaß als Verlieren, auch wenn man bereits abgestiegen ist!
Tore: Baltes, Rink (2)
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der FSG):
Die Zuschauer in Überherrn sahen eine äußerst schwache Verbandsligapartie. Die FSG begann ohne Biss und Laufbereitschaft und konnte nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Der Gastgeber konnte auch keine Akzente setzten so dass die Zuschauer in der ersten Halbzeit nur eine Torchance zu sehen bekamen. M. Speicher scheiterte nach einem Eckball am Pfosten. In der 2. Halbzeit wurde die Begegnung von Seiten der FSG noch schwächer und so musste man den bemühten Gastgebern am Ende völlig verdient die Punkte überlassen.


Nach den Ergebnissen der letzten Wochen muss man sich beim SSV mit dem Abstieg abfinden und so konnte man in Herrensohr eigentlich ohne Druck auflaufen. Allerdings musste erneut Mittelfeldstratege Max Spies wie in der Vorwoche kurzfristig ersetzt werden.
Die Gastgeber, die noch Punkte gegen den Abstieg benötigten, setzten nach einem Überherrner Ballverlust in der 8. Minute das erste Zeichen, doch SSV-Keeper Jan Zenner war wie so oft in dieser Saison zur Stelle. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und der SSV hatte in der 19. Minute (20-Meter-Schuss Neubauer) sowie in der 26. Minute (Kopfball Klein) erste Gelegenheiten, ehe Daniel Grauvogel in der 32. Minute die größte Chance zur Führung vergab, als sein Heber aus 22 Metern kurz vor dem Tor von einem Herrensohrer Spieler noch geklärt werden konnte. Bis zur Pause konnte sich Jan Zenner noch zweimal auszeichnen, Herrensohr war aber insgesamt schwach und Überherrn hätte eine knappe Führung verdient gehabt.
Diese gelang dann auch kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit: Clemens Baltes spielte Daniel Grauvogel auf rechts an und dessen Hereingabe konnte Nicolas Engelhardt aus 7 Metern zur verdienten 0:1-Führung verwandeln (47.) - ein wunderschön herausgespieltes Tor! Durch dieses Tor wurde der Gastgeber allerdings aus seinem Tiefschlaf geweckt und spielte nun wesentlich engagierter nach vorne. Nach einer ersten brenzligen Situation in der 54. Minute gelang Herrensohr in der 57. Minute durch Tim-Andreas Greulach bereits der 1:1-Ausgleich, mit freundlicher Unterstützung der SSV-Abwehr, die einen langen Ball falsch eingeschätzt hatte. Herrensohr machte nun weiter Druck, vom guten Überherrner Spiel der ersten 60 Minuten war nichts mehr zu sehen. Nach weiteren guten Gelegenheiten (63. und 67. Minute) war es dann in der 70. Minute soweit: Tim-Andreas Greulach erzielte seinen zweiten Treffer nach einer schönen TuS-Kombination über die rechte Überherrner Abwehrseite - 2:1. Die Gastgeber waren nun eindeutig auf der Siegerstraße, handelten sich aber in der 78. Minute eine rote Karte wegen Nachtretens ein, so dass für Überherrn in Überzahl die Chance bestanden hätte, wieder ins Spiel zurückzufinden. Dies war aber nicht der Fall: In der gleichen 78. Minute lief man bereits in einen Konter und musste das 3:1 durch Kay Rohrbacher hinnehmen. Nach einem weiteren schönen Spielzug folgte in der 84. Minute sogar noch das 4:1 durch Martin Kupny für die in Unterzahl spielenden Gastgeber, dabei blieb es dann bis zum Schlusspfiff.
Fazit: Die in dieser Saison arg gebeutelte SSV-Mannschaft zeigte zunächst eine gute Moral und spielte nicht wie ein Absteiger. Nach der verdienten Führung verlor man allerdings komplett den Faden und stand in der letzten halben Stunde nicht mehr als geschlossene Einheit auf dem Platz.
Tor: Engelhardt
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Trainer Andreas Kerber musste krankheitsbedingt kurzfristig auf Mittelfeldstratege Max Spies verzichten. Sebastien Leonard rückte für ihn in die Mannschaft.
Überherrn begann die Partie ordentlich, hatte auch die ersten Torszenen des Spiels durch Jan Neubauer (Kopfball 3. Minute) und Nico Engelhardt (Kopfball 6. Minute), wurde aber in der 7. Minute kalt erwischt, als der Gast bei einem Konter über die linke Überherrner Abwehrseite durchbrach und Janek Ripplinger die Hereingabe aus kurzer Distanz zum 0:1 ins Tor donnerte. Der starke Ripplinger sorgte auch in der Folgezeit immer wieder für Gefahr bei Kontern. Überherrn machte zwar das Spiel, konnte sich aber nur wenige Chancen erarbeiten. Eine davon vergab Jan Neubauer in der 22. Minute, nachdem er von Hussein Issa herrlich freigespielt worden war. Bis zur Pause konnten dann nur noch zwei Chancen der Gäste (37. Minute Heber am Tor vorbei, 43. Minute Freistoß) notiert werden, Tore fielen aber keine mehr.
Zur 2. Halbzeit brachte Trainer Andreas Kerber Oldie Dirk Wagner (Sturm) für den angeschlagenen Tim Fritz (Abwehr) ins Spiel und musste daher etwas umstellen. Am Spiel änderte sich aber nicht sehr viel. Überherrn hatte mehr Ballbesitz, konnte daraus aber kein Kapital schlagen und der Gast war mit seinen wenigen Aktionen wesentlich gefährlicher. So z. B. in der 52. Minute, als nach einer Ecke der Ball auf der Linie gerettet wurde. Das vorentscheidende 0:2 folgte in der 61. Minute durch Jan Mohm, der einen von SSV-Torwart Jan Zenner abgewehrten Ball im Nachschuss verwandeln konnte. Jan Neubauer (Freistoß an die Latte, 65. Minute) und Daniel Grauvogel (Fallrückzieher, 78. Minute) sorgten für die einzigen Überherrner Chancen der 2. Hälfte. Bachem-Rimlingen machte mit dem 0:3 in der 82. Minute durch Sven Schwindling endgültig alles klar. Einmal mehr war es Ripplinger, der von der SSV-Abwehr nicht in den Griff zu bekommen war und nach einem gewonnenen Zweikampf Schwindling mustergültig aufgelegt hatte. Jan Zenner konnte sich in der 87. Minute bei einem Ripplinger-Schuss noch einmal auszeichnen, das war es dann.
Fazit: Das Beste an dem Samstagnachmittag war das schöne Wetter, auf das man nach dem Winter so lange gewartet hatte. So mussten die Zuschauer ihr Kommen wenigstens nicht bereuen.
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der SFBR):
Am Samstag waren die Sportfreunde zu Gast beim Tabellenletzten in Überherrn. Bei gutem Wetter begann das Spiel für die Gäste optimal. Nach einer schönen Kombination von Janek Ripplinger und Sven Schwindling schob Janek Ripplinger den Ball zur Führung der Sportfreunde ins Netz. Im Nachfolgenden behielten die Gäste das Spielgeschehen unter Kontrolle, auch wenn sich Überherrn ein bis zwei gefährliche Situationen erspielte, die aber entweder am starken David Paulus oder an der gut organisierten Abwehr scheiterteten. Auch Bachem erspielte sich noch weitere gute Gelegenheiten, bei denen aber immer der letzte Pass nicht optimal gespielt wurde. So ging es mit einem verdienten 0:1 in die Halbzeit. Die 2. Halbzeit startete wie die erste auch begonnen hatte. Philipp Hirtreiter antizipierte einen Pass der Gäste in die Spitze, spielte auf Jan von dem Broch und der lies aus gut 20 m einen Hammer in Richtung Kasten der Heimelf los. Allerdings fand der Schuss leider nicht den Weg ins Tor, den Abpraller aber schob der aufmerksame Jan Mohm ins Tor zum 0:2. Daraufhin war der Wille der Heimmannschaft gebrochen und Bachem bestimmte nach Belieben die Partie, da der SSV sich überhaupt keine Chance mehr erspielte. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste in der 82. Minute durch Sven Schwindling noch einen starken Spielzug mit dem 0:3 krönten. Am Ende stand damit ein verdienter Auswärtssieg der Sportfreunde zu buche.